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Die Geschichte der "Hoffnung"

Ein Haus mit langer Tradition

Die "Hoffnung" um 1900

Damals noch unter einer Schindelverkleidung

Wir freuen uns, daß Sie auch an der traditionsreichen Geschichte unseres Hauses interessiert sind. Schließlich ist es seit über hundert Jahren im Familienbesitz.
Damals erwarb der gebürtige Salmünsterer Karl Wolf das Gasthaus "Zur Hoffnung". Die Beweggründe für diesen seltenen und in der heutigen Zeit etwas lustigen Namen sind uns leider nicht mehr bekannt. Es ist seit eh und je der Treffpunkt der Einheimischen von Bad Soden. Neben einer Schankwirtschaft wurde noch eine Metzgerei sowie eine Pension im gleichen Haus betrieben.

Die Zeit von Walter Wolf

Walter und Ilse Wolf

Anfang der 50er Jahre

Karls Sohn Walter Wolf, ein gelernter Metzgermeister, übernahm das Gasthaus von seinem Vater im Jahr 1941. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Gastgewerbe in Bad Soden nach und nach seinen Aufschwung. Walter Wolf starb 1957 nach langer schwerer Krankheit. Nach seinem Tod führte seine Frau Ilse Wolf das Gasthaus fort.
Tatkräftig unterstützt wurde Sie dabei von ihrer Tochter Hedwig, die damals wie heute das Haus "managt".

Walter Wolf ist auch heute noch bei den Einheimischen ein Begriff, besonders durch seine gute Beziehung zu der fußballtreibenden SG Bad Soden, die in der "Hoffnung" nach dem Zweiten Weltkrieg wieder neu gegründet wurde und der er einige Jahre auch als Präsident vorstand.
Doch auch der Musikverein "Cäcilia" und der Männergesangsverein "Liederkranz" haben ihre Wurzeln in der Brückenstraße 17.
Im Jahr 1960 mußte zuerst die Pension und später im Jahr 1965 die Metzgerei aus familiären Gründen aufgegeben werden.

Die dritte Generation

Seit 1972 führt Hedwig Schmidt (geb. Wolf) mit ihrem Ehemann Herbert die Gaststätte. Im Jahr 1974 begannen die groß angelegten Renovierungsarbeiten, bei denen die Schindelverkleidung der Außenfassade abgetragen und das darunter liegende Fachwerk freigelegt wurde.

Abgeschlossen wurden die Arbeiten im Jahr 1979 nachdem auch der Gastraum neu gestaltet wurde. Wo früher im 1. und 2.Stock Gästezimmer, Gesellenzimmer und die Veranstaltungs-Säale waren, befinden sich heute die Wohnräume der Familie Schmidt.

Die "Hoffnung" heute

Im Jahr 1990 wiederum wurde der gesamte Gastbereich modernisiert und im Bistro-Stil total umgebaut. Als weitere Bewirtungsfläche wurde der ehemalige Metzgereiladen hinzugewonnen. In diesem Zustand erfreut die heutige "Bistro-Gaststätte Zur Hoffnung" viele Besucher, Einheimische, Kurgäste oder Urlauber, die in einer gepflegten Atmospähre genießen, sich entspannen und unterhalten wollen.
Also, auf die nächsten hundert Jahre!

Alte Ansichten der "Hoffnung"

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